Unsere Schüler in l`Amettla del Vallès bei Barcelona

Die Schülerinnen und Schüler des Erasmus-Projektes reisen nach Katalonien, um dort die Auswirkungen des Klimawandels kennenzulernen.

Foto 4 im Wald von Montseny

Mitte März reiste ein Teil des Erasmus-Teams der Konradin-Realschule Friedberg mit den Projektlehrkräften Ulrike Rappel und Tanja Heim nach Spanien, um zusammen mit den anderen Projektgruppen aus Dänemark, Island und Nordrhein-Westfalen das Thema „The planet needs you: facts, activities and hope“ zu vertiefen. Die Schülerinnen und Schüler dieser Länder stellten die Situation bezüglich des Klimawandels in der eigenen Region vor und zeigten auf, was man dort konkret tut, um die Probleme zu entschärfen.

 

Foto 1 der gastgebende Projektleiter Joan Canal Oliveras

„Nichts sollte man als selbstverständlich nehmen: weder den Frieden oder die Demokratie noch die Natur. Denn eines Tages könnte es plötzlich nicht mehr da sein.“ Mit diesen Worten leitete der gastgebende Projektleiter Joan Canal Oliveras die Projekt-Woche ein und appellierte an die Schüler, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.

 

Foto 2 Der Vorsitzende des Climate Change Catalan Office Salvador Samitier

Der Vorsitzende des Climate Change Catalan Office Salvador Samitier informierte darüber, welche Auswirkungen der Klimawandel sowohl weltweit als auch speziell in der Region Katalonien hat.

 

Foto 5 Pflanzen des Erasmus Baums im Wald von Montseny

Beim Besuch des Naturparks Montseny in Viladrau lernten die Schüler, welch große Bedeutung dieser Wald für das dortige Ökosystem hat. Dort pflanzte die Erasmus-Gruppe auch einen Baum, wie es für jedes Teilnehmerland geplant ist. In Spanien entschied man sich für den Zürgelbaum (hackberry).

 

Foto 6 Fbrica del Sol in Barcelona

Foto 7 natürlicher Luftfilter in der Fàbrica del Sol

Beim Besuch in Barcelona lernte die Gruppe die Umweltschutzmaßnahmen der Stadt kennen, mit denen man sich in der „Fàbrica del Sol“ auseinandersetzen konnte. Immer wieder wurde deutlich, dass die Region unter Wasserknappheit leidet und sich Lösungen hierfür einfallen lassen muss. Beim Besuch der „Barri Gòtic“, der Altstadt, und auch des Strandes bekamen die Schüler einen Eindruck von der Schönheit dieser Stadt.

 

Foto 12 Einmal Parfmeur sein

In Santa Eulàlia gibt es den so genannten Duftpark (Parc de les Olors), wo Kräuter für ein Bio-Kosmetik-Unternehmen angebaut werden. Die Betreiber des Parks zeigten den Schülern auf, vor welchen Herausforderungen ein Bio-Landwirt steht, vor allem in der dortigen Region. Die Frage, wie der Duft ins Fläschchen kommt, konnte auch beantwortet werden, indem jeder Schüler sein eigenes Duftöl herstellen konnte.

 

Foto 8 in der spanischen Schule

Foto 9 beim Kangaroo Test

Foto 14 beim Anbieten bayerischer Spezialitten beim Food market

Der kulturelle Austausch kam auch nicht zu kurz: Die Gastschüler durften mit in die spanische Schule, lernten die katalanische Küche kennen und konnten über Sport oder Tanz landesübergreifende Kontakte herstellen. Die Schüler fühlten sich in den Gastfamilien sehr gut aufgehoben, lobten die Herzlichkeit und das leckere Essen, auch wenn es abends oft erst gegen 22 Uhr serviert wurde. Aber so ist das eben in Spanien.